Gemeinschaft erleben auf der Sophienhöhe

Zu einer gemeinsamen Wanderung auf der Sophienhöhe hatte die Präsidentin des Lions Club Jülich Gavadiae, Dr. Ruth Vijande-Rodriguez, eingeladenund zahlreiche Lions Freundinnen folgten gerne dieser Einladung. Insgesamt nahmen rund 70 Personen an der traditionellen Charity-Wanderung teil, die jährlich im Wechsel von den beteiligten Clubs organisiert wird. Und so kamen auch in diesem Jahr die sieben Clubs Bonn-Liona, Bergische Löwinnen, Köln-Ursula, Langenfeld-Lady Lions, Siegburg Löwensterne, Düsseldorf-Leaina und Jülich Gavadiae zusammen, um auf Wanderung zu gehen. Ziel dieser besonderen Begegnungen war es, Gemeinschaft zu pflegen, sich auszutauschen und aktiv zu sein.

Bei bestem Frühlingswetter zeigte sich die Sophienhöhe von ihrer schönsten Seite: Sonnenschein, angenehme Temperaturen und trockene Wege boten ideale Bedingungen für die geführte Wanderung. Bereits am Treffpunkt der sechs Lions Clubs, die aus der ganzen Umgebung angereist waren, war die Vorfreude auf die gemeinsame Tour spürbar.

Die Wanderführer Elmar Kampkötter und Hermann Heuser begleiteten die Gruppe mit großem Fachwissen und vielen interessanten Informationen. Sie gewährten spannende Einblicke in die Geschichte und Entstehung der Sophienhöhe sowie in die Entwicklung der ehemaligen Tagebaufläche hin zu einer beeindruckenden Renaturierungslandschaft. Die Teilnehmer erfuhren dabei viel über die Veränderungen der Region und die erfolgreiche Gestaltung eines neuen Natur- und Erholungsraumes.

Die Wanderroute führte vorbei am markanten Gipfelkreuz, dem Steinkompass und dem keltischen Lebensbaumkreis bis zur Goldenen Aue zu den Wildpferden, die zur natürlichen Landschaftspflege beitragen. Diese hatten sich bei strahlendem Sonnenschein allerdings in den Schatten der Wälder zurückgezogen. Nichtsdestotrotz entschädigte der besondere Ausblick Richtung Eifel die Wanderer und nach einer kleinen Pause ging es wieder zurück.

Neben den landschaftlichen Eindrücken stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt des Tages. Die Wanderung bot zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Gespräche, neue Begegnungen und den Austausch zwischen den Clubs. So wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig Gemeinschaft, Freundschaft und gesellschaftliches Engagement innerhalb der Lions-Bewegung sind.

Auch der gute Zweck kam nicht zu kurz: Die im Rahmen der Veranstaltung gesammelten Beiträge fließen u.a. in eine Baumpflanzaktion in der Region. Darüber hinaus unterstützen die Teilnehmer die Anschaffung einer Bank, die mit der Nummer des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen versehen wird. Damit soll ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt und zugleich auf das wichtige Unterstützungsangebot aufmerksam gemacht werden. 

Am Ende des gelungenen Tages waren sich alle Teilnehmer einig: Diese Wanderung war erneut ein schönes Zeichen lebendiger Verbundenheit, gelebter  Freundschaft und gemeinsamen Engagements für gesellschaftlich wichtige Anliegen.